Warum ist das Motoröl jetzt anders als früher und was macht den Unterschied?…Was bedeutet 15W40?…Was bedeutet SEA auf der Flasche?…Haben Sie diese Fragen? Erfahren Sie hier mehr über Motoröl.

15W40?, 20W50? Welches Motoröl braucht mein Auto?

Da Umweltanforderungen eine immer wichtigere Rolle spielen, suchen die Automobilhersteller ständig nach Möglichkeiten, Kraftstoff zu sparen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Verwendung eines dünneren Öls.

Viskosität

Das ‘Zauberwort’ bei Motorenöl ist Viskosität. Vor ungefähr 15-20 Jahren hätten Sie keine größeren Fehler gemacht, wenn Sie sich für Öl mit einer hohen oder etwas niedrigeren Viskosität entschieden hätten. Ein dickes oder etwas dünneres Öl, beide Öle haben super funktioniert. Ein dickes Öl ergibt eine dickere Schmierschicht, was nicht unbedingt schlecht ist. Ein dünneres Öl jedoch leitet Wärme und Verschmutzung schneller ab und ist dort schneller, wo es sein sollte, wenn der Motor gestartet wird. Also ist ein dünnes Öl besser? Nicht ganz. Nachteilig ist, dass dünnflüssiges Öl bei heißem Motor noch dünner wird. Das stört die Funktion und führt zu Motorschäden

Moderne Motorenöle

Moderne Motorenöle bieten auf molekularer Ebene eine Lösung für dieses Problem. Die Öle sind mit sogenannten Polymeren angereichert, die sich je nach Temperatur auf molekularer Ebene auf- und abrollen können. Das Öl wird nicht dicker, aber die Polymere dehnen sich aus. Mit dieser Lösung können Öle dünn bleiben, ohne an Viskosität zu verlieren, wenn sich der Motor erwärmt.

Was bedeutet 15W40?

Motoröl mit einer Nummer vor und nach einem ‘W’, wie zum Beispiel mit 15W40, ist ein sogenanntes ‘Mehrbereichs-Motoröl’. Das bedeutet, dass das Öl sowohl im Sommer als auch im Winter verwendet werden kann. Das ‘W’ steht für Winter, kalt gemessen bei – 18 Grad Celsius, und steht somit für die Fließeigenschaften des Öls bei kaltem Motor. Die Zahl hinter dem W gibt die Viskosität bei 100 ° Celsius an. Je höher die Zahl nach dem W, desto höher ist die Viskosität des Öls bei 100 Grad Celsius. Man kann auch sagen, um so höher ist die Schmierfähigkeit bei hoher Motortemperatur. Das Öl mit Polymeren wird nicht dicker, wie man denken könnte, aber die Polymere dehnen sich aus. Mit dieser Lösung können Öle ohne Viskositätsverlust beim Aufwärmen des Motors dünn bleiben.

Was bedeutet SEA auf der Flasche?

SAE steht für Society of Automotive Engineers, die Organisation, die die technischen Standards der SAE-Motorenöle festlegt.

Motoröl, was macht den Unterschied?

Bei Kaltschmierung ist der Unterschied nicht so groß. Die Wahl für das richtige Motoröl liegt bei der sogenannten Arbeitstemperatur; die Temperatur, die der Motor erreicht, wenn der Motor läuft.
Obwohl W40 und W50 am häufigsten vorkommen, reicht diese Zahlenreihe von 0 bis 60. Zum Beispiel: Für schnelle Autos mit einem kleinen Motor, bei denen die Temperatur sehr schnell ansteigt, wird ein 10W60-Öl empfohlen. Obwohl der Motor schneller Autos mit einem kleinen Motor glühend heiß wird, behält das Öl seine Viskosität und schmiert daher weiter.
Wenn Sie das Öl nicht auf die Motortemperatur abstimmen, brechen die chemischen Verbindungen des Öls aufgrund der Hitze. Verschmutzung und Reißen des Ölfilms ist die Folge.

Wichtig ist im Grunde, was der Hersteller des Fahrzeugs empfiehlt. Nur der kann bestimmen, welches Öl für Ihren Motor das richtige ist. Wir haben die Möglichkeit über unseren Ölfinder das richtige Öl für Ihr Fahrzeug herauszufinden. Mit den Ölen von Eurorepar decken wir 90% aller Öle ab.

Haben Sie weitere Fragen rund um Motoröl? Sprechen Sie uns gerne an!

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